Freitag, 01 Mai 2020 – 08:09 Uhr

Kurz vor den Presswehen: Wer steckt hinter den Katastrophen?

Wer steckt hinter den Katastrophen?

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Dem glorreichen Ende entgegen. Von Ellen White

Satan wirkt durch die Elemente, um seine Ernte an unvorbereiteten Seelen einzubringen. Er hat die Geheimnisse der Naturlaboratorien studiert und setzt seine ganze Macht ein, um die Elemente so weit zu kontrollieren, wie es Gott zulässt. Als er Hiob heimsuchen durfte, wurden Herden und Viehbestände, Diener, Häuser und Kinder schnell hinweggerafft, die Katastrophen folgten Schlag auf Schlag.

Gott schützt vor dem Verderber

Gott ist derjenige, der seine Geschöpfe schützt und vor der Macht des Verderbers bewahrt. Doch die christliche Welt hat JHWHs Gesetz verachtet. Also muss der HERR genau das tun, was er angekündigt hat: seinen Segen von der Erde zurückziehen und seine schützende Fürsorge von denen abwenden, die gegen sein Gesetz aufbegehren und andere lehren und sogar zwingen, dasselbe zu tun. Satan hat Macht über alle, die Gott nicht besonders beschützt. Einige begünstigt er so, dass es ihnen gut geht, um seine eigenen Pläne voranzutreiben; andere bringt er in Schwierigkeiten und lässt die Menschen glauben, Gott suche sie heim.

Die Menschen manövrieren sich aus dem Schutzraum

Während er den Menschen als großer Arzt erscheint, der all ihre Krankheiten heilen kann, wird er Krankheit und Unheil bringen, bis dicht besiedelte Städte in Ruin und Verwüstung versinken. Selbst jetzt ist er am Wirken. Bei Unfällen und Katastrophen zu Wasser und zu Land, bei Großbränden, verheerenden Tornados und gewaltigem Hagelschlag, in Unwettern, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Flutwellen und Erdbeben, an jedem Ort und in tausend Formen übt Satan seine Macht aus. Er vernichtet die reifende Ernte, dass Hungersnot und Elend folgen. Er verleiht der Luft einen Todeshauch, dass Tausende durch die Pest umkommen. Diese Heimsuchungen werden bald immer häufiger und katastrophaler. Die Verwüstung wird Mensch und Tier gleichermaßen treffen. »Die Erde verdorrt und verwelkt … die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, das Gebot missachtet und den ewigen Bund gebrochen.« (Jesaja 24,4.5)

Gottes Hände zittern

Die Katastrophen des vergangenen Jahres [1889] in Amerika [Großbrände, Erdbeben, Eisenbahnunglücke, Tornados und Überschwemmungen] haben die Herzen erzittern lassen. Ähnliche Katastrophen haben auch andere Länder ereilt. Schon werden Tropfen aus Gottes Zornschalen auf Land und Meer fallen gelassen und beeinträchtigen die Luftzusammensetzung. Man forscht nach den Ursachen für diese ungewöhnlichen Bedingungen, doch vergeblich.

Noch setzt Gott Grenzen

Gott hindert die Mächte der Finsternis nicht daran, ihr tödliches Werk zu tun und die Luft, einer der Lebens- und Nahrungsquellen, mit einem tödlichen Pesthauch zu verseuchen. Nicht nur das Pflanzenleben ist davon betroffen, auch der Mensch leidet unter Seuchen. Cholera und unerklärliche Krankheiten sind ausgebrochen. Die in begrenztem Umfang wütende Diphtherie, die vielen lieben Kindern das Leben kostet, scheint fast unkontrollierbar zu sein.

Nur Vorbeben

Dies alles ist die Folge der Tropfen, die aus Gottes Zornschalen auf die Erde spritzen, nur ein schwacher Vorgeschmack von dem, was in naher Zukunft geschehen wird. Erdbeben waren an verschiedenen Orten zu spüren, haben aber nur zu unwesentlichen Schäden geführt. In diesem Jahr ist mit weiteren zu rechnen. Im gerade zu Ende gegangenen Jahr sind ganze Städte fast ausgestorben. Tausende von Menschen wurden im Inneren der Erde begraben. Vielerorts waren Vorbeben zu spüren, die vor dem warnen, was uns überraschen wird, wenn die Erde bebt und sich öffnet.

Entfesselung der Elemente

Schreckliche Erdstöße werden kommen und die mit großem Aufwand errichteten herrschaftlichen Paläste in Trümmerhaufen verwandeln. Die Erdkruste wird von den Ausbrüchen der Elemente aufgerissen werden, die im Innern der Erde schlummern. Diese Elemente werden, einmal entfesselt, die Schätze derer hinwegfegen, die seit Jahren ihren Reichtum vermehrt haben, indem sie sich große Besitztümer zu Spottpreisen von ihren Angestellten gesichert haben. Auch die religiöse Welt wird schrecklich erschüttert werden; denn das Ende aller Dinge ist nahe.

Gottvertrauen pur

Im letzten großen Konflikt der Auseinandersetzung mit Satan werden diejenigen, die Gott treu sind, sich von aller irdischen Unterstützung abgeschnitten sehen.

Nie kann unsere christliche Erfahrung abgerundet und vollständig werden, wenn uns nicht jede irdische Stütze genommen wird und wir unsere ganze Zuneigung auf Gott richten.

Gott wird rettend eingreifen!

In jedem Zeitalter hat der HERR seine Wirkungsweise bekannt gemacht. Ist eine Krise eingetreten, so hat er sich selbst offenbart und eingegriffen, um die vollständige Ausführung von Satans Plänen zu verhindern. Oft ließ er zu, dass Völker, Familien oder auch einzelne Personen in eine Krise gerieten, um dann umso deutlicher einzugreifen. Auf diese Weise zeigte er, dass es in Israel einen Gott gibt, der sein Gesetz aufrechterhält und für sein Volk einsteht.

Mitten in den schwärzer werdenden Schatten der letzten großen Weltkrise, wird Gottes Licht am hellsten scheinen und das Lied der Hoffnung und des Vertrauens am deutlichsten und schönsten zu vernehmen sein.

Wir können gefahrlos jede irdische Stütze loslassen und die Hand dessen ergreifen, der den sinkenden Jünger aus der Sturmsee herausgeholt und gerettet hat.

Zusammengestellt aus: Great Controversy, 590 und Manuscript Releases 19, 240-241 und Desire of Ages, 121 und Manuscript Releases 926, 36 und Christ's Object Lessons, 178 und Education, 166 und Testimonies 4, 558.


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