• Das Mysterium der Gottesoffenbarung: Gott war in Jesus

    Gott war in Jesus

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    Damit wir sein wahres Wesen verstehen. Von Ellen White

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Montag, 19 April 2021 – 08:41 Uhr

Das Mysterium der Gottesoffenbarung: Gott war in Jesus

Gott war in Jesus

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Damit wir sein wahres Wesen verstehen. Von Ellen White

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Lesezeit: 16 Minuten

Jesus war das Fundament des gesamten jüdischen Gottesdienstes. Dieser Gottesdienst verhielt sich wie ein Schatten zur lebendigen Wirklichkeit, nämlich zur Offenbarung Gottes in Jesus. Schon durch das Opfersystem konnten die Menschen Jesu Wesen sehen und sich auf ihren göttlichen Heiland freuen. Doch als er schließlich vor ihnen stand als Repräsentant des unsichtbaren Gottes – denn in ihm wohnte »die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig« (Kolosser 2,9) – waren sie nicht in der Lage, seinen göttlichen Charakter zu erkennen, weil ihnen dazu die geistliche Gesinnung fehlte. – Review and Herald, 23. April 1895

Die Symbole und Schatten des jüdischen Gottesdienstes hatten auf den Erlöser der Welt hingewiesen. Hinter dem Vorhang sollte sich Gottes Herrlichkeit in Jesus so lange offenbaren, bis er als Messias in die Welt kommen würde, um der Welt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig sichtbar zu machen. In Jesus sehen wir das Abbild des unsichtbaren Gottes; in seinen Eigenschaften sehen wir die Eigenschaften und den Charakter des Unendlichen. Jesus sagte: »Ich und der Vater sind eins.« (Johannes 10,30) »Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.« (Johannes 14,9) – Signs of the Times, 29. August 1895

Jesus zeigt uns Gott im Alten und im Neuen Testament

Jesus ist den Patriarchen begegnet, wurde im Opfersystem symbolisiert, im Gesetz porträtiert, von den Propheten offenbart. Er ist der Reichtum des Alten Testaments. Jesus lebte, starb, wurde auferweckt und begegnet uns durch den Heiligen Geist. Er ist der Reichtum des Neuen Testaments. Unser Heiland ist die Ausstrahlung der Herrlichkeit des Vaters. Er ist sowohl im Alten als auch im Neuen. – Signs of the Times, 20. Juni 1906

Zwischen dem Gesetz Gottes und dem Evangelium des Messias Jesus besteht völlige Harmonie. »Ich und der Vater sind eins«, sagt der große Lehrer. – Bible Echo, 16. April 1894

Jesus ist »das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet … Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.« (Johannes 1,9-11) Er hatte sein Volk so wunderbar aus der ägyptischen Gefangenschaft befreit, war vor ihnen tagsüber in der Wolkensäule und nachts in der Feuersäule hergezogen und hatte unter ihnen gewohnt. Er war der, über den geschrieben steht, dass in ihm die Fülle der Gottheit leibhaftig wohnte. Dennoch nahmen sie ihn nicht auf. Er war das Ebenbild seines Vaters, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, doch »sein Eigentum« hatte sich so weit von Reinheit und Gerechtigkeit entfernt, dass sie in Jesus Gott nicht erkennen konnten … Hätten sie Jesus verstanden, hätten sie auch den Vater verstanden, denn der ganze Himmel war ihnen in dem Geschenk namens Jesus geschenkt. – Sabbath School Worker, 1. April 1895

Gottes Liebe im Fleisch offenbart

Wenn wir nach den passenden Worten suchen, um Gottes Liebe zu beschreiben … übersteigt diese Liebe alle beschreibenden Worte. Sie ist das Geheimnis Gottes im Fleisch, Gott in Jesus und Göttlichkeit im menschlichen Gewand. Jesus erniedrigte sich in nie dagewesener Demut, damit er durch seine Erhöhung zum Thron Gottes auch denen, die an ihn glauben, einen Platz auf seinem Thron geben kann. – Review and Herald, 17. November 1891

Jesus, der göttliche Lehrer, kam, um den Vater als barmherziges, mitfühlendes Wesen zu offenbaren, das voller Güte und Wahrheit ist. Der Heiland wischte den Schatten weg, den der Feind auf den Vater geworfen hatte, und erklärte: »Ich und der Vater sind eins; schaut mich an und seht Gott!« – Signs of the Times, 1. Mai 1901

Wir sind Gott zu Dank verpflichtet, dass er seine Liebe in Jesus Christus offenbart hat. Als vernünftige menschliche Werkzeuge sollen wir der Welt die Art Charakter demonstrieren, die entsteht, wenn man jedes Gebot beherzigt, das im Gesetz der Regierung Gottes zu finden ist. In völliger Hingabe an seinen heiligen Willen dürfen wir Gott verehren, lieben, bejubeln und preisen und ihn dadurch ehren und verherrlichen. Nur so kann der Mensch Gottes Charakter in Jesus der Welt sichtbar machen und den Menschen das Glück, den Frieden, die Gewissheit und die Gnade zeigen, die man genießt, wenn man Gottes Gesetz beherzigt. – Amazing Grace, 58

Die Wahrheiten der dritten Engelsbotschaft sind von manchen als trockene Theorie verkündigt worden. Doch in dieser Botschaft will Jesus als der Lebendige aufleuchten. Er will als der Erste und der Letzte, als der ICH BIN, die Wurzel und der Spross Davids und der helle Morgenstern verkündigt werden. Mit dieser Botschaft soll der Welt der Charakter Gottes in Jesus sichtbar gemacht werden. – Testimonies 6, 20

Gottes Milde dem ganzen Universum verkündigt

Der Heilsplan verfolgt ein höheres Ziel als nur die Rettung des Menschen und die Erlösung der Erde. Indem Gottes Charakter sich in Jesus zeigt, wird vor dem ganzen Universum sichtbar, mit welcher Milde Gott regiert, Satans Anklage gegen Gott wird widerlegt, das Wesen und die Folge der Sünde werden klar und es wird deutlich, dass das Gesetz ewig ist. – Messenger, 7. Juni 1893

Vater und Sohn von einer Substanz

»Ich und der Vater sind eins.« Diese Worte, die Jesus sprach, haben eine sehr tiefe Bedeutung. Denn damit behauptete er, dass er und der Vater aus einer »Substanz« sind, dass sie dieselben Eigenschaften besitzen. – Signs of the Times, 27. November 1893

Gott sah, dass eine klarere Offenbarung nötig war als die Natur, um seine Persönlichkeit und seinen Charakter zu porträtieren. Er sandte seinen Sohn in die Welt, um so weit es menschliche Augen ertragen können, das Wesen und die Eigenschaften des unsichtbaren Gottes sichtbar zu machen. – Ministry of Healing, 419

Jesus, Gottes sichtbarer Repräsentant

Jesus war das Oberhaupt der Menschheit, der sichtbare Repräsentant eines unsichtbaren Gottes. »Wer mich gesehen hat«, erklärte er, »der hat den Vater gesehen« und wiederum: »Ich und der Vater sind eins.« Da Jesus Gottes Liebe in sich selbst verkörperte, gab er sie denen weiter, die an seinen Namen glaubten, damit die Vervielfältigung seines Charakters weitergehe. – Review and Herald, 15. März 1898

In Jesus wurde das Wesen des Vaters sichtbar. Wenn wir Jesus anschauen, werden wir in dasselbe Ebenbild verwandelt. So wie Jesus den Vater repräsentierte, dürfen wir ihn der Welt repräsentieren. Indem wir uns Jesu Gerechtigkeit aneignen, repräsentieren wir nicht nur Jesu Wesen, sondern auch das Wesen des Vaters. Wir können Gott nur erkennen, indem wir Jesus erkennen. Jesus erklärte: »Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.« Jesus war die Ausstrahlung der Herrlichkeit seines Vaters. Wenn wir uns von jeder anderen Darstellung Gottes abwenden, weil sie zu matt und verschwommen ist, können wir mit aufgedecktem Angesicht in Jesus die Herrlichkeit des HERRN schauen. – Signs of the Times, 18. Mai 1891

In Jesus sah die Welt den unsichtbaren Gott. »Ich bin im Vater«, sagte er, »und der Vater ist in mir.« »Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.« »Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.« (Johannes 14,9.10.7) – Testimonies to Ministers, 123

Rettung und Versöhnung durch Golgatha

Gott selbst gab sich in Jesus für die Errettung der Welt! Die Verkündigung dieser Wahrheit wird mehr zur Bekehrung der Sünder beitragen, als irgendein anderes Argument. – Signs of the Times, 29. Februar 1892

Gott fleht in Jesus täglich die Menschen an, sich mit ihm zu versöhnen. Mit ausgebreiteten Armen wartet er, um sie nicht als Sünder, sondern als verlorene Söhne und Töchter zu empfangen und willkommen zu heißen. – Manuscript Releases 3, 32

Jesus ist gekommen, Sünder zu retten. Wir müssen Gott nicht versöhnlich stimmen, sondern – o wunderbare Liebe! – Gott versöhnt in Jesus »die Welt mit sich selbst« (2. Korinther 5,19). Er wirbt mit seiner freundlichen Liebe um die Herzen seiner irrenden Kinder … Alle seine Verheißungen, seine Warnungen sind nichts als der Hauch seiner unsäglichen Liebe. – Steps to Christ, 35

Die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi zu erkennen, bedeutet für uns persönlich alles … Gott in Jesus ist voller Barmherzigkeit, Liebe, Güte und Wahrheit. Sein Mitgefühl ist unermesslich. Schaut zum Kreuz auf Golgatha! Seht Gottes kostbares Geschenk! – Manuscript Releases 6, 25

Gott ist uns nahe in Jesu Versöhnungsopfer, in seiner Fürsprache und in seiner liebevollen und freundlichen Führung, mit der er die Gemeinde lenkt. Er sitzt auf dem ewigen Thron und wacht über sie mit angespanntem Interesse. Solange die Gemeindeglieder durch den Glauben Saft und Nahrung von Jesus Christus empfangen und sich nicht nach menschlichen Meinungen, Plänen und Methoden richten; wenn sie, weil sie von der Nähe Gottes in Jesus überzeugt sind, ihr Vertrauen ganz auf ihn setzen, dann haben sie eine lebendige Verbindung mit Jesus wie ein Zweig mit seinem Mutterstamm. – Home Missionary, 1. Juni 1897

Bestaune Gott in Jesus!

Der HERR sandte seinen Sohn in die Welt, damit wir durch den Glauben an ihn Gott in Jesus bestaunen und uns dem ewigen Vater im Namen seines Sohnes nähern. – Review and Herald, 11. September 1894

Der HERR sagt: »Wer mich ehrt, den will ich wieder ehren.« (1. Samuel 2,30) Jeder Hauch Lobpreis, jedes Wort der Begeisterung ströme ihm zu, der würdig ist, es ströme zu Jesus, dem Lebensfürst, dem Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Erhöht das Kreuz! Erhöht den Mittler! Erhebt Jesus! In ihm ist alles Edle zu finden. Bestaunt Gott in Jesus! … Das größte Geschenk, das Gott dem Menschen machen konnte, machte er ihnen in dem Geschenk seines geliebten Sohnes. – Signs of the Times, 30. Dezember 1889

Wer sein Auge allein auf Himmlisches und Göttliches richtet, wird voller Wonne Gott im Messias Jesus bestaunen. Durch Anschauen wird er in sein Ebenbild verwandelt werden. – Signs of the Times, 3. Oktober 1895

In seinem Dienst auf Erden hat Jesus den Vorhang gelüftet, der die unsichtbare Welt vor unseren Augen verbirgt, und die Macht offenbart, die pausenlos zu unserem Wohl wirkt. Denselben Dienst, den er auf Erden ausübte, setzte er nach seiner Himmelfahrt fort. Durch Jesu Repräsentanten, den Heiligen Geist, dient Gott in Jesus immer noch den Menschenkindern. – Australasian Union Conference Record, 1. Juni 1900

Wer Gott in Jesus erkennt, wer Jesus als Erlöser der Welt und seinen persönlichen Heiland empfängt, tritt durch die Tür ein [die zur Ewigkeit führt] … Der Mensch wird von seiner Schande befreit, von seinem moralischen Schmutz gereinigt und »Erbe Gottes und Miterbe des Messias« (Römer 8,17), und »wenn der Messias, unser Leben, offenbar werden wird, dann« wird auch der Mensch »mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.« (Kolosser 3,4) Diese Herrlichkeit wird bei Jesu Wiederkunft sichtbar. Dann werden die Heiligen erhöht. Sie werden mit Jesus auf seinem Thron sitzen und mit dem Messias die Welt richten. – Review and Herald, 16. März 1897

Gott und Jesus eins im Wesen, doch zwei Personen

Immer wieder werden wir dem Einfluss von Männern entgegentreten müssen, die Wissenschaften satanischen Ursprungs studieren, durch die Satan Gott und Jesus bedeutungslos machen möchte. Der Vater und der Sohn haben jeder ihre eigene Persönlichkeit. Jesus erklärte zwar: »Ich und der Vater sind eins.« Dennoch war es der Sohn Gottes, der in menschlicher Gestalt in die Welt kam. – Testimonies 9, 68

Gott hat seinem Sohn die Macht gegeben, den ewigen Thron zu besteigen. Während Jesus seine eigene Persönlichkeit hatte, spiegelte er doch den Glanz der Ehrenstellung wider, die er in dem reich machenden Licht des ewigen Throns hatte. – Pacific Union Recorder, 3. Dezember 1903

Das 17. Kapitel des Johannes spricht deutlich über die Persönlichkeit Gottes und Jesu und über ihre Beziehung zueinander … Hier begegnen wir Persönlichkeit und Individualität. – Bible Commentary 5, 1145

Der Herr Jesus Christus, der eingeborene Sohn des Vaters, ist wahrhaft unendlich Gott, aber nicht persönlich. – Upward Look, 367

Jesus war Gott im Wesen, und das im höchsten Sinne. Er war von Ewigkeit her bei Gott, »Gott, der da ist über allem, sei gelobt in Ewigkeit.« (Römer 9,5) – Review and Herald, 5. April 1906

Der Vater kann nicht mit Irdischem beschrieben werden. Der Vater ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und er ist für das sterbliche Auge unsichtbar. Der Sohn ist die ganze Fülle der Gottheit in sichtbarer Form. Das Wort Gottes erklärt ihn zum »Ebenbild seiner Person« (Hebräer 1,3) … Hier zeigt sich die Persönlichkeit des Vaters. – Bible Training School, 1. März 1906

Die Einheit zwischen Vater und Sohn beeinträchtigt nicht die unterscheidbare Persönlichkeit beider. – Manuscript Releases 14, 220

Das erste Kapitel des Hebräerbriefs … weist deutlich auf die beiden individuellen Persönlichkeiten des Vaters und des Sohnes hin. – Review and Herald, 1. August 1907

Überall in der Schrift wird vom Vater und vom Sohn als von zwei verschiedenen Persönlichkeiten gesprochen. Ihr werdet Menschen hören, die den Sohn Gottes bedeutungslos machen wollen. Er und der Vater sind eins, aber zwei Persönlichkeiten. Falsche Auffassungen werden darüber aufkommen. Ihnen gilt es entgegenzutreten. – Review and Herald, 13. Juli 1905

Auch wir eins mit Jesus und doch unterschieden

Jesus ist eins mit dem Vater, aber Jesus und Gott sind zwei verschiedene Persönlichkeiten. Wer das Gebet Jesu im 17. Kapitel des Johannes liest, stellt fest, dass dies deutlich zu Tage tritt. Wie ernst betete der Heiland, dass seine Jünger mit ihm genauso eins würden, wie er mit dem Vater eins ist. Aber diese Einheit, die zwischen Jesus und seinen Nachfolgern besteht, zerstört nicht ihre individuelle Persönlichkeit. Sie dürfen eins mit ihm sein, wie er mit dem Vater eins ist. Durch diese Einheit zeigen sie der Welt, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, um Sünder zu retten. Diese Einheit der Nachfolger Jesu mit ihm ist der großartige, unmissverständliche Beweis dafür, dass Gott tatsächlich seinen Sohn in die Welt gesandt hat, um Sünder zu retten. Eine lockere, lässige Religion hinterlässt in der Welt nur Verunsicherung und Verwirrung. – Review and Herald, 1. Juni 1905

Eins in Macht und Gerechtigkeit

Jesus sagte: »Ich und der Vater sind eins.« Er spricht sowohl von sich als auch vom Vater, wenn er von Allmacht redet und für sich vollkommene Gerechtigkeit in Anspruch nimmt. In Jesus wohnte die Fülle der Gottheit leibhaftig. – Bible Echo, 1. November 1892

Eins im Leiden

»Ich und der Vater sind eins.« Gott litt mit seinem Sohn. Der Mensch kann das Opfer nicht verstehen, das der unendliche Gott brachte, als er seinen Sohn der Schmach, der Qual und dem Tod überließ. – Present Truth, 3. Dezember 1885

Gott gab sich in Jesus für unsere Sünden hin. Er erlitt den grausamen Tod am Kreuz, trug unsere Schuldenlast »der Gerechte für die Ungerechten« (1. Petrus 3,18), damit er uns seine Liebe offenbare und uns zu sich ziehe. Lasst Jesus, das göttliche Leben, in euch wohnen! – Thoughts from the Mount of Blessing, 114

Der gekreuzigte Messias zieht immer die Herzen an. Auf der anderen Seite zieht sie Satan von Jesus weg, dass sie nicht in dem Licht seines Angesichts leben und Jesus in seiner Güte und Barmherzigkeit, in seinem unendlichen Mitgefühl und seiner unübertroffenen Liebe erkennen. Er fängt seinen Einfluss ab, indem er die Attraktionen weltlicher Vergnügungen darbietet, damit Gott nicht in Jesus erkannt wird. – Bible Echo, 20. Februar 1899

Das große Geheimnis

Jesus war im Vater und der Vater in Jesus, »Ich und der Vater sind eins«, erklärte er. – Kress Collection, 161

Gott geoffenbart im Fleisch ist das Geheimnis, das »verborgen war, seitdem es Weltzeiten und Geschlechter gibt« (Kolosser 1,26). »O welche Tiefe des Reichtums« (Römer 11,33) der Liebe Gottes, die zum Menschen hin in der Person seines Sohnes übergeflossen ist! Gott in Jesus und Jesus in Gott und Jesus bleibend im Menschen durch Glauben. Diese Wahrheit ist so unendlich, dass man sie nicht völlig fassen kann. Dieses Thema ist so groß, die Vorstellung so gigantisch, so jenseits aller Möglichkeit sie mit dem Verstand zu erklären, dass wir, wenn wir davon sprechen, unsere Unzulänglichkeit spüren. Unser Verständnis ist zu eng, unsere Sprache zu begrenzt, um diese großartige Wahrheit aufzuschlüsseln. Unser Geist versagt und bricht erschöpft unter dem Versuch zusammen. Wir können über diese Wahrheit nur in gemäßigtem, gedämpftem Ton sprechen und dabei unsere Hilflosigkeit eingestehen, uns in Bewunderung vor der unendlichen Liebe beugen, die für so eine großartige Rettung gesorgt hat. – Signs of the Times, 18. Mai 1891

»Ich und der Vater sind eins.« Welche Bedeutungshöhe, -tiefe, -breite steckt in diesen Worten des Heilands! Sie sind mit einer mysteriösen Macht umgeben, die man nur geistlich erkennen kann. – Signs of the Times, 21. November 1892

Wenn diesen Seelen Jesu Lehren in ihrer Schlichtheit dargelegt werden, die Wahrheiten der Bibel, dann erkennen sie das Licht und freuen sich daran. Ihre Ratlosigkeit weicht im Licht der Wahrheit wie der Tau in der Morgensonne. Ihr Verständnis biblischer Wahrheiten wächst und Gott offenbart sich ihnen in Jesus, zeigt ihnen die Tiefe, Breite und Höhe des göttlichen, geistlichen Geheimnisses. Denn vorher konnten sie es nicht erkennen. Auch kann man es nicht erklären, sondern nur mit einem christusgleichen Charakter veranschaulichen [also: leben]. – Testimonies 6, 71


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