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  • Die Geschichte der biblischen Altäre: Treffpunkt Morija

    Treffpunkt Morija

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    Die Vorgeschichte des Jerusalemer Tempelbergs. Von Kai Mester

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Montag, 23 Juli 2018 – 06:03 Uhr

Die Geschichte der biblischen Altäre: Treffpunkt Morija

Treffpunkt Morija

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Die Vorgeschichte des Jerusalemer Tempelbergs. Von Kai Mester

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Der Altar auf Morija in den kanaanäischen Bergen, wo der Erzvater Abraham seinen Sohn opfern sollte, war nicht der erste Altar gewesen. Das biblische Buch Genesis kennt schon Altäre im altorientalischen Qedem, Urartu, Sichem, Bethel und Hebron (1. Mose 3,21.24; 4,3-4; 8,4.20; 12,7.8; 13,4.18).

Seit Menschengedenken war der Altar ein Ort des Gebets gewesen. Hier im Angesicht eines Tieropfers fand tiefes Nachdenken statt: Ich darf leben, kann leben, weil Gott es erträgt, dass Blut fließt.

Die Leidfrage

Die Frage, derentwegen so viele an der Existenz Gottes zweifeln, die Frage: Warum gibt es so viel Leid? Warum lässt Gott Leid zu, wenn es ihn wirklich gibt?, ist genau die Frage, die die Altäre beantworten. Doch mehr darüber später.

Und nach Morija?

Auch nach Morija errichteten die Patriarchen Altäre: in Beerscheba, auf den Bergen von Gilead, wieder in Sichem und Bethel, schließlich in Rephidim, einem Ort, der wahrscheinlich im heutigen Saudi-Arabien lag (1. Mose 26,25; 31,54; 33,20; 35,1; 2. Mose 17,15).

Das Zeltheiligtum

Seit Morija wurde die Bedeutung der Opfer tiefer verstanden, vom Vater zum Sohn weitergegeben, bis Mose, so der biblische Bericht, von derselben Stimme, die Abraham rief, einen detaillierten Plan für ein Zeltheiligtum erhielt. Die Israeliten sollten es unter seiner Regie bauen:

»Sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne! Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung … zeigen werde, so sollt ihr es machen.« (2. Mose 25,8-9) Der darauf folgende Plan erstreckt sich im Buch Exodus über sechs Kapitel.

Israel (Jakob) war ja ein Enkel Abrahams gewesen und das Volk Israel die Nachkommen von Israels zwölf Söhnen, also Abrahams Urenkel.

Auch Nachkommen anderer Söhne Abrahams – er hatte am Schluss acht – waren daran beteiligt, dass die Tradition der Altäre in ein Zeltheiligtum mündete: Dazu gehörte der Priester von Midian, dessen Tochter Mose heiratete und der ihn in die Opfertradition wieder einführte, die während ihres Aufenthalts in Ägypten verloren gegangen war (1. Mose 37,25.28.36; 2. Mose 2-4; 18,12).

So wurde seine Opfererfahrung auf dem Berg Morija zum zentralen Glaubensgut einer ganzen Nation.

Über diese verwickelten Umstände bewegte sich der Altar nun samt Zeltheiligtum wieder auf Morija zu. Denn dorthin waren die Israeliten durch die Wüste unterwegs. Wann würde er dort eintreffen?

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