• Ein Interview mit Johannes Hartlapp: Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus

    Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus

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    Johannes Hartlapp spricht über Tabuthemen in der Adventgeschichte: Die Entstehung der Reformgemeinde im Ersten Weltkrieg und unser Verhalten in der Nazizeit.

    Was können wir aus der Geschichte für Lektionen lernen?

Freitag, 13 Dezember 2019 – 07:52 Uhr

Ereignisse rund ums Sonntagsgesetz: Was bringt die Zukunft?

Was bringt die Zukunft?

Aussagen aus Ellen Whites Schriften. Von Dave Westbrook

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den drei großen Endzeitereignissen (Sonntagsgesetz, Ende der Probezeit, Wiederkunft) und ihren Vorboten.

Der drohende Konflikt

»Der letzte große Konflikt zwischen Wahrheit und Irrtum [Offenbarung 14,9-12] ist nur das Schlussringen in dem langjährigen Streit um Gottes Gesetz. In diese Schlacht treten wir nun ein.« (GC 582)

Ellen White weist uns darauf hin, dass die Prophezeiungen über Sodom und Babylon eine buchstäbliche Erfüllung haben:

»Lest das 11. Kapitel in der Offenbarung, lest jeden Vers, dann erfahrt ihr, was noch alles in den Städten geschehen wird. Lest auch, welche Ereignisse im 18. Kapitel desselben Buches beschrieben werden.« (MR21, 91)

Satan »wird Krankheiten und Katastrophen bringen, bis er ganze Großstädte in Ruinen gelegt und verwüstet hat« (GC 589).

Für diese Phase ist also eine Zunahme an Krankheiten und Katastrophen zu erwarten.

»Sturm und Gewitter, Krieg und Blutvergießen – daran hat er Freude; damit bringt er seine Ernte ein. Doch er wird die Menschen so lange hinters Licht führen, bis sie erklären: Diese Katastrophen geschehen, weil der erste Wochentag entheiligt wird. Von den Kanzeln der Volkskirchen wird man verkündigen, die Welt werde dafür bestraft, weil sie den Sonntag nicht gebührend halte.« (RH 17.09.1901)

Das Sonntagsgesetz wird also nicht durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst werden, sondern durch Katastrophen, die natürlich eine Wirtschaftskrise nach sich ziehen werden, die wahrscheinlich alles Bisherige übertrifft.

»Satan interpretiert die Ereignisse nach seinem Gutdünken und er hat Erfolg damit: Einflussreiche Männer werden denken, die Katastrophen im ganzen Land wären das Ergebnis der Sonntagsentheiligung. Um Gottes Zorn zu besänftigen, erlassen sie Gesetze, die die Sonntagsheiligung vorschreiben.« (LDE 129)

Viele meinen, wir müssten erst beim Sonntagsgesetz die Städte verlassen. Die Katastrophen in den Städten sind aber schon als Vorboten und Auslöser des Sonntagsgesetzes prophezeit. Der Ruf aus den Städten trifft uns also schon jetzt. Denn Gott holte auch Lot vor der Katastrophe aus Sodom heraus, statt ihn durch ein Wunder zu bewahren und lebendig aus Glut und Asche herausschreiten zu lassen.

»Wenn die Frage, ob die Sonntagsheiligung gesetzlich vorgeschrieben werden soll, weithin erörtert wird, sieht man das Ereignis herannahen, dessen Eintreffen man so lange bezweifelt und ungläubig belächelt hat. Dadurch wird die dritte Botschaft eine Wirkung entfalten, die sie vorher nicht haben konnte.«

(GC 605) »Wenn die dritte Botschaft zum Lauten Ruf anschwillt [Offenbarung 18,1-4] und das Schlusswerk große Macht und Herrlichkeit ausstrahlt, wird auch das treue Volk Gottes an dieser Herrlichkeit teilhaben. Es ist der Spätregen, der sie belebt und stärkt, sodass sie durch die Trübsalszeit gehen können.« (LDE 201)

»Zu dieser Zeit wird der Spätregen, oder ›die Erquickung vom Angesicht des HERRN‹ kommen (Apostelgeschichte 3,19), der lauten Stimme des dritten Engels Kraft verleihen und die Heiligen darauf vorbereiten, dass sie in der Zeit, wenn die sieben letzten Plagen ausgegossen werden, bestehen können.« (EW 86)

»In Zeiten ohne Verfolgung hat es Menschen in unsere Reihen verschlagen, die einen guten und zweifellos christlichen Eindruck machen, die uns aber, sollte Verfolgung aufkommen, wieder verlassen werden.« (Ev 360)

»Man wird uns das Malzeichen des Tieres aufdrängen wollen. Wer Schritt für Schritt den weltlichen Forderungen nachgegeben und sich weltlichen Gepflogenheiten angepasst hat, dem wird es nicht schwerfallen, sich den Mächten zu beugen, die dann herrschen werden, statt sich Spott, Beleidigung, angedrohter Inhaftierung und Tod auszusetzen. Der Kampf wird toben zwischen Gottes Geboten und denen der Menschen. Dann wird das Gold und die Schlacke in der Gemeinde getrennt.« (LDE 173-174)

Ellen White sagte, die Sichtung habe schon zu ihrer Zeit begonnen. Nun unter dem Sonntagsgesetz findet sie ihren Höhepunkt.

Die kleine Trübsalszeit

»Ich sah, dass Gott Kinder hat, die den Sabbat nicht erkennen und halten. Sie haben das Licht darüber aber nicht abgelehnt. Zu Beginn der Trübsalszeit werden wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und hinausgehen, um den Sabbat noch vollständiger zu verkündigen … Mit dem Beginn der Trübsalszeit ist hier nicht die Zeit gemeint, wenn die Ausgießung der sieben Plagen beginnt, sondern eine kurze Zeit davor, in der Jesus noch im Heiligtum ist.« (EW 85-86)

In dieser Zeit empfangen die Menschen das Malzeichen des Tieres an der Stirn und an der Hand. Eine interessante Parallele dazu ist folgender Vers: »Und du sollst sie (diese Worte, die ich dir heute gebiete) zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.« (5. Mose 5,8) Das Herz der Zehn Gebote aber ist der Sabbat: »Haltet meinen Sabbat, denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch.« (2. Mose 31,13 Luther 84) Es ist leicht nachvollziehbar, warum das Malzeichen des Tieres der Sonntag ist, wenn man dazu auch noch Daniel 7,25 betrachtet.

»Wenn die Sonntags-Bewegung mutiger und entschlossener wird, wird man das Gesetz gegen die Gebotehalter bemühen. Man wird ihnen Bußgelder und Haftstrafen androhen, manchen wird man einflussreiche Positionen anbieten, anderen Belohnungen und Vorzüge, damit sie ihren Glauben aufgeben.« (GC 607)

»Im letzten großen Konflikt der Kontroverse mit Satan werden alle, die Gott treu sind, erleben, wie jegliche irdische Unterstützung gekappt wird. Weil sie sich weigern sein Gesetz zu brechen und irdischen Mächten zu gehorchen, wird man ihnen verbieten zu kaufen und zu verkaufen. Schließlich wird verfügt werden, dass sie des Todes sterben müssen.« (DA 121-122)

»Wenn die USA, das Land der Religionsfreiheit, sich mit dem Papsttum verbünden, um das Gewissen zu vergewaltigen und die Menschen zu zwingen den falschen Sabbat zu halten, werden die Völker aller Länder auf dem Globus dahin gebracht, es ihrem Beispiel nachzutun.« (6T 18)

»Immer wieder hat der HERR angewiesen, dass unsere Leute ihre Familien aus den Städten aufs Land führen, wo sie sich ihren eigenen Bedarf anbauen können. Denn in der Zukunft wird das Problem des Kaufens und Verkaufens sehr ernst werden. Besser wir fangen schon jetzt damit an, der Aufforderung zu folgen, die uns immer wieder gegeben wurde: Raus aus den Städten in ländliche Bezirke, wo die Häuser nicht eng zusammen stehen und wo wir frei durch Störung von Feinden sind!« (AH 141)

»Als krönender Akt im großen Drama der Täuschung wird Satan als Messias erscheinen … Er wird behaupten, den Sabbat in den Sonntag verändert zu haben und gebietet allen, den Tag zu heiligen, den er gesegnet hat. Er erklärt: Wer weiter den siebten Tag hält, lästert seinen Namen … Das wird die große, fast bezwingende Täuschung sein.« (GC 624)

Die große Trübsalszeit

»Wenn er das Heiligtum verlässt, bedeckt Finsternis die Erdbewohner … der Geist Gottes, dem beharrlich widerstanden wurde, ist schließlich zurückgezogen worden … Jetzt wird Satan die Erdbewohner in die große, letzte Trübsal stürzen … Die ganze Welt wird eine Vernichtung erleben, die schrecklicher sein wird als die Erfahrung des alten Jerusalem.« (GC 614)

»Ich sah, dass vier Engel die vier Winde halten, bis Jesu Werk im Heiligtum beendet ist. Dann kommen die sieben letzten Plagen. Diese Plagen würden die Bösen gegen die Gerechten aufbringen; sie dachten, wir hätten Gottes Gericht über sie gebracht und unsere Beseitigung könnte den Plagen Einhalt gebieten. Ein Erlass erging, die Heiligen zu erschlagen, worauf sie Tag und Nacht um Befreiung schrien.« (EW 36)

Dieser Todeserlass ist eine Reaktion auf die Plagen. Die dritte Plage wird aber schon als Antwort auf den Todeserlass beschrieben:

»›Denn das Blut der Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben, denn sie verdienen es!‹ (Offenbarung 16,6) Indem sie Gottes Volk zum Tode verurteilen, sind sie an ihrem Blut genau so schuldig geworden, als hätten sie sie mit eigenen Händen umgebracht.« (GC 628) Der Todeserlass ergeht also nach der zweiten und vor der dritten Plage. »Dann wird Gottes Volk in die Szenen des Elends und der Not eintauchen, die der Prophet als Zeit der Angst für Jakob beschreibt (Jeremia 30,5-7).« (GC 615-616)

Und die Stunde der Befreiung ist nicht mehr weit. Jesus kommt wieder, um die Seinen zu sich zu holen.

Dieser Artikel basiert auf einem Vortrag von Dave Westbrook mit dem Titel »Charting the Future«. https://backtoenoch.org/


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