Campmeeting in Pracht, Westerwald, 9.–15. August 2021 :: LIVESTREAM

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  • Papst verließ Vatikan: Tödliche Wunde

    Tödliche Wunde

    Louis-Alexandre Berthier (20 November 1753 – 1 June 1815) - Wikipedia | Pixabay.com

    Massiver Machtverlust. Von Jim Wood

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Freitag, 26 März 2021 – 09:29 Uhr

Der Zorn des Mose: Wie heilig kann Menschenzorn sein?

Wie heilig kann Menschenzorn sein?

Shutterstock - Irmhild B

Das Motiv wiegt schwer, doch Vergebung ist nötig. Von Ellen White

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Als Mose vom Berg kam, hielt er die kostbaren Tafeln in Händen mit Gottes Zusagen für die Menschen, die sich erfüllen, falls sie sie beherzigen. Zwar war Mose der sanftmütigste Mensch auf der ganzen Erde, doch als er Israels Abfall von Gott sah, wurde er zornig und eiferte um Gottes Geltung. In seiner Entrüstung warf er Gottes kostbare Zusagen zu Boden, obwohl sie ihm mehr wert waren als sein Leben. In seinen Augen hatten die Hebräer das Gesetz bereits zerbrochen, und er opferte in seinem Eifer um Gott die Steintafeln nur, um den Götzen zu entwerten, dem sie huldigten. Aaron stand seelenruhig daneben und ließ Moses scharfe Rüge geduldig über sich ergehen. Ein Wort von Aaron zur rechten Zeit hätte das alles verhindert. Treues, edles Eintreten für das Recht in der Stunde der Gefahr für Israel hätte ihre Gedanken in die richtige Richtung gelenkt.

Verurteilt Gott Mose? Keinesfalls! Gottes große Güte vergab Mose die Unbesonnenheit und den Eifer; denn der Grund für sein Verhalten waren seine Treue, Enttäuschung und Betrübnis über Israels offensichtlichen Affront gegen Gott. Der Mann, der die Hebräer in der Stunde der Gefahr hätte retten können, ist jedoch völlig gefasst. Er zeigt wegen der Sünden des Volkes keine Entrüstung, auch macht er sich keine Vorwürfe, weil ihn etwa Gewissensbisse plagen würden; vielmehr sucht er seinen Umgang mit einer schweren Sünde einfach nur zu rechtfertigen. Dafür dass er der Forderung des Volkes nicht standhalten konnte, macht er das Volk verantwortlich. Er wollte Israels Murren nicht länger ertragen, dem Druck ihrer lautstarken Ansprüche und unverschämten Wünsche keinen Widerstand mehr leisten, wie Mose es getan hätte. Er ging ohne Widerrede auf die Gedanken und Gefühle des Volkes ein und schob die Verantwortung dafür dann ihnen zu.

Die Israeliten hielten Aaron für einen viel angenehmeren Leiter als Mose. Er war weniger eisern. Sie meinten, Mose hätte einen unguten Geist offenbart. Deshalb sympathisierten sie mehr mit Aaron, den Mose so scharf zurechtwies. Doch Gott vergab Mose den Fehltritt, den er in seinem ehrlichen Eifer beging. Aaron jedoch zog er für seine sündige Schwäche und seinen Mangel an Integrität zur Rechenschaft. Der Druck und die Umstände galten nicht als Entschuldigung.

Aus: Testimonies 3, 341


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