• Trump-Regierung begründet Familientrennung biblisch: Bibelverse in den Schlagzeilen

    Bibelverse in den Schlagzeilen

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    Ein neuer Trend? Von Kai Mester

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Mittwoch, 20 Juni 2018 – 08:23 Uhr

Trump-Regierung begründet Familientrennung biblisch: Bibelverse in den Schlagzeilen

Bibelverse in den Schlagzeilen

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Ein neuer Trend? Von Kai Mester

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Dass ein Großteil der Wähler von Donald Trump Evangelikale sind, macht sich immer mehr in den Schlagzeilen bemerkbar. Man sieht sie mit Donald Trump im Weißen Haus beten. Adventist und Minister Ben Carson eröffnet eine Kabinettssitzung mit Gebet. Auch bei öffentlichen Anlässen wie der Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem werden evangelikale Gebete gesprochen.

Doch neuerdings gerät auch die Bibel in die Schlagzeilen:

»Trennung von Familien: Sessions verteidigt US-Einwanderungspolitik mit Bibelzitat« (Spiegel online 16.06.2018)

»Diese Bibelstelle ist der Schlüssel zu Trumps Flüchtlingspolitik« (Die Welt 19.06.2018)

»Römer 13 und heikle Moralfragen zur illegalen Einwanderung« (National Review 19.06.2018)

Die Diskussion hat sich daran entzündet, dass man in den USA neuerdings illegale Einwanderer als Verbrecher inhaftiert. Weil Kinder nicht inhaftiert werden dürfen, werden sie so zwangsläufig von ihren Eltern getrennt.

Der Justizminister hat sich nun auf Römer 13,1 berufen: »Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.«

Das britische liberale Wirtschaftsblatt Economist stellt in seinem Artikel „Amerika, Migration und die Bibel“ dem Zitat aus Römer 13,1 das Gebot aus Exodus 22 gegenüber, wo es heißt, man dürfe den Fremdling nicht unterdrücken. Der Economist zitiert auch weitere Verse aus Römer 13, die zur Nächstenliebe auffordern (Vers 9.10), die anderen keinen Schaden zufüge, und zum Schluss: »Wer aber einen dieser Kleinen … zu Fall bringt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen würde.« (Matthäus 18,6 LU/NeÜ)

Nun, Justizminister Jeff Sessions nimmt angeblich regelmäßig am Bibelkreis im Weißen Haus teil, den der evangelikale Prediger Ralph Drollinger leitet. Zu den Stammgästen gehören auch Vizepräsident Mike Pence, Wohnungsbauminister Ben Carson, Energieminister Rick Perry und Außenminister Mike Pompeo.

Werden wir uns in Zukunft daran gewöhnen müssen, dass in den Medien über die Bibel diskutiert wird? Siebenten-Tags-Adventisten glauben schon lange daran, dass die letzte große globale Auseinandersetzung sich um ein biblisches Thema drehen wird.


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