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    Liegt in der Krise eine Chance? Von Kai Mester

Freitag, 27 Dezember 2019 – 13:34 Uhr

Auftrag der Siebenten-Tags-Adventisten: Weil die meisten sich blenden lassen

Weil die meisten sich blenden lassen

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Sandbauten vor dem Sturm. Von Ellen White

Wir stehen an der Schwelle zu großen und feierlichen Ereignissen. Prophezeiungen erfüllen sich. Seltsame, ereignisreiche Geschichte wird in den Himmelsbüchern dokumentiert. Alles in unserer Welt ist in Aufruhr. Es gibt Kriege und man hört Kriegsgerüchte. Die Völker sind wütend, und die Zeit ist gekommen, in der die Toten gerichtet werden sollen.

Die Ereignisse lassen Gottes Tag schnell herannahen. Nur ein Augenblick scheint noch übrig zu sein. Aber während sich jetzt schon Nation gegen Nation erhebt und Königreich gegen Königreich, gibt es doch noch keinen allgemeinen Krieg. Noch immer werden die vier Winde gehalten, bis Gottes Diener an ihren Stirnen versiegelt sind. Dann werden die Mächte der Erde ihre Truppen für die letzte große Schlacht aufstellen.

Satan schmiedet eifrig Pläne für den letzten Krieg, wenn alle für eine der beiden Seiten Partei ergreifen werden. Nachdem das Evangelium fast zweitausend Jahre lang in der Welt verkündet wurde, macht Satan Männern und Frauen immer noch dasselbe Angebot, das er Jesus machte. Auf zauberhafte Weise lässt er die Reiche der Welt in ihrer Pracht an ihren Augen vorüberziehen. Er verspricht sie allen, die niederfallen und ihn anbeten. So will er die Menschen unter seine Herrschaft bringen.

Satan tut alles, um sich zum Gott zu machen und alle zu vernichten, die sich seiner Macht verweigern. Schon heute verneigt sich die Welt vor ihm. Seine Kraft wird als Gottes Kraft willkommen geheißen. Die Prophezeiung der Offenbarung erfüllt sich: »Die ganze Erde staunte hinter dem Tier her.« (Offenbarung 13,3 ELB)

Die Menschen sind in ihrer Blindheit stolz auf die wunderbare Entwicklung und Aufklärung; aber das allwissende Auge sieht ihre innere Schuld und Verderbtheit. Die himmlischen Zuschauer sehen die Erde voller Gewalt und Verbrechen.

Man verschafft sich Reichtum, indem man nicht nur die Menschen, sondern Gott auf alle erdenkliche Weise beraubt. Die Menschen benutzen seine Mittel, um ihre Selbstsucht zu befriedigen. Alles, was sie in die Finger bekommen, muss ihrer Gier dienen. Habgier und Sinnlichkeit überwiegen. Die Werte des Erzbetrügers werden verehrt. Er selbst wird als Gott verehrt und die Menschen sind von seinem Geist erfüllt. Aber die Wolke des Gerichtszorns braut sich über ihnen zusammen mit allen Elementen, die schon Sodom zerstörten. In seinen Zukunftsvisionen sah der Prophet Johannes dies voraus.

Als ihm diese Dämonenverehrung gezeigt wurde, wähnte er schon die ganze Welt am Rande des Abgrunds. Aber bei genauerem Hinsehen erblickte er die Gemeinschaft von Gottes Gesetzeshütern mit dem Siegel des lebendigen Gottes an den Stirnen, und er sagte:

»Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem HERRN sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke folgen ihnen nach. Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde abgeerntet. Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser. Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an, und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif! Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes.« (Offenbarung 14,12-19)

Wenn der Zorn Gottes wie ein Sturm über die Welt hereinbricht, werden alle bei der Erkenntnis erschrecken, dass ihr Haus deshalb weggefegt wird, weil es auf Sand gebaut ist. Warnt sie, bevor es zu spät ist. Es wird von uns erwartet, dass wir mit großem Ernst daran arbeiten, anderen die Realität aufzuzeigen, auf die Gott uns heute hinweist, und auf die Erkenntnisse, die er uns geschenkt hat. Wir können diese Aufgabe gar nicht ernst genug nehmen.

Gott ist tief bewegt. Menschen sind in seinen Augen sehr kostbar. Um diese Welt weinte Jesus bitterlich; für diese Welt ließ er sich kreuzigen. Gott gab seinen eingeborenen Sohn, um Sünder zu retten, und er hofft, dass wir andere lieben, wie er uns geliebt hat. Er hofft, dass alle, die die Realität erkennen, diese Erkenntnis ihren Mitmenschen weitergeben.

Es ist an der Zeit, die letzte Warnung zu geben. Die Offenlegung der Wahrheit hat heutzutage große Wirkung; aber wie lange noch? Nur eine kleine Weile. Wenn es jemals eine Krise gab, dann heute.

Heute entscheiden alle über ihr ewiges Schicksal. Wenn Menschen aufgeweckt werden, erkennen sie den Ernst der Stunde, die Nähe des Tages, an dem die menschliche Bewährung endet. Bringt entschiedenen Einsatz, die Botschaft für heute den Menschen deutlich vor Augen zu führen. Der dritte Engel soll mit großer Kraft ausziehen. Diese Aufgabe ist absolut keine Nebensache, die man ignorieren könnte.

Was wir über die dritte Engelsbotschaft erfahren haben, ist richtig. Das Tierzeichen ist genau das, was verkündigt wurde. Nicht alles darüber wird schon verstanden, auch wird es erst ganz verstanden, wenn die Buchrolle entrollt wird; aber eine äußerst bedeutsame Aufgabe ist in unserer Welt zu tun. Der HERR beauftragt seine Diener: »Rufe laut, halte nicht an dich! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit und dem Hause Jakob seine Sünden!« (Jesaja 58,1)

An den Grundzügen unserer Arbeit darf sich nichts ändern. Sie muss so klar und deutlich geschehen, wie die Prophezeiung sie beschreibt. Wir dürfen keine Allianz mit der Welt eingehen, auch wenn wir dadurch vermeintlich mehr erreichen könnten.

Wenn sich jemand dem Fortschritt der Arbeit, so wie Gott sie vorgesehen hat, in den Weg stellt, wird dies Gott missfallen. Keine Wahrheitslinie, die Siebenten-Tags-Adventisten zu dem gemacht hat, was sie sind, soll geschwächt werden. Wir halten an den alten Orientierungspunkten der Wahrheit, der Erfahrung und unseres Auftrags fest und verteidigen entschlossen unsere Prinzipien vor der Welt.

Es ist unerlässlich, dass Männer aufstehen, die Gottes Lebensworte allen Menschen eröffnen. Männer aus allen Schichten und Kompetenzen können mit ihren unterschiedlichen Begabungen harmonisch auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Sie brauchen sich nur zusammenzutun, um den Menschen die Wahrheit zu bringen. Dabei kann jeder Einzelne seine eigene besondere Bestimmung erfüllen.

Aus: Testimonies for the Church 6, Seite 14-17.


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