• Ultimative Freude: Abenteuergeschichten (7/8)

    Abenteuergeschichten (7/8)

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Mittwoch, 26 Dezember 2018 – 09:07 Uhr

Aus dem Leben eines modernen Missionars (Tawbuid-Projekt auf Mindoro – Teil 62): Loslassen und Frieden finden

Loslassen und Frieden finden

Adobe Stock - pict rider

Keine Panik, wenn die Krise da ist und du nichts tun kannst. Von John Holbrook

Delpin schnellte in der Dunkelheit hoch, hustete, würgte und massierte seinen Hals. Ein schneidener Schmerz schien seine Atemwege zu blockieren. Er stolperte aus der Hütte auf die überdachte Veranda. Dort döste seine Frau vor sich hin und schaukelte dabei ihren Sohn in der Rattanhängematte.

»Hilf … mir!«, würgte er. »Hals … tut weh!«

»Hier, trink was«, sagte sie benommen und griff nach einem Krug Wasser.

»Hilft … nix«, krächzte Delpin, nachdem er den halben Krug ausgetrunken hatte.

»Was ist mit dem Eukalyptusöl?«, erwiderte seine Frau und wurde langsam wach. »Ich reib dir mal den Hals ein.«

Doch was sie auch versuchten, der stechende Schmerz in Delpins Hals schien nur schlimmer zu werden..

Wenn nicht bald was passiert, kann ich nicht mehr atmen, dachte Delpin. Bis ins Krankenhaus schaffe ich es nicht mehr. Hier ist niemand, der mir helfen könnte. Aber, Moment mal! Ob ich Arznei habe oder nicht, ich habe doch etwas viel Mächtigeres und Wirksameres. »Vater«, betete er jetzt und beugte sich mit der Stirn bis zum Boden, »Nimm mich in deine Hände. Was du auch mit mir vor hast, es soll geschehen.«

Mit diesen Worten legte er sich immer noch würgend und um Atem ringend wieder hin. Aber er entschloss sich trotzdem seinen Frieden zu finden.

Plötzlich spürte er im Dunkeln, wie Finger seinen Hals ganz, ganz vorsichtig massierten. Instinktiv griff er nach dem mysteriösen Eindringling. Doch seine Hände griffen ins Leere. Dann dämmert es ihm. Er legte sich wieder still zurück. Bald spürte er die mysteriösen Finger erneut. Vorsichtig massierten sie seinen Hals. Diesmal entspannte er sich und wartete. Fast sofort verschwand der Schmerz, und er konnte wieder frei atmen.

»Danke, HERR!«, flüsterte Delpin in die Dunkelheit. »Danke, dass du mir wieder gezeigt hast, dass man Frieden nur findet, wenn man sich dir ganz hingibt.«

Aus: Adventist Frontiers, 1. Dezember 2018

Adventist Frontiers ist eine Publikation von Adventist Frontier Missions (AFM).
AFM hat es sich zum Ziel gesetzt, einheimische Bewegungen ins Leben zu rufen, die Adventgemeinden in unerreichten Volksgruppen gründen.

JOHN HOLBROOK wuchs im Missionsfeld auf. Er half seiner Familie eine Gemeindegründungsbewegung unter dem Alanganvolk in den Bergen der philippinischen Insel Mindoro zu initiieren. Seit 2011 setzt John seine Fähigkeiten und seine Erfahrung ein, um das Evangelium den abgeschotteten Tawbuid-Animisten zu bringen, einem Stamm, der in der Nachbarschaft der Alangan lebt.

www.afmonline.org


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