• Die Nasendusche: Freier atmen!

    Freier atmen!

    Adobe Stock - Andrey Popov

    Ein einfaches Rezept mit angenehmer Wirkung. Von Kai Mester

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Montag, 07 Mai 2018 – 08:22 Uhr

Die Nasendusche Freier atmen!

Freier atmen!

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Ein einfaches Rezept mit angenehmer Wirkung. Von Kai Mester

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Wer mich vor über zehn Jahren kannte, der wusste, dass ich normalerweise einen fast chronischen Schnupfen hatte. Im Frühjahr und Sommer Heuschnupfen, im Winter Erkältung und morgens Kreislaufschnupfen. Dabei war mir eigentlich schon lange klar gewesen, dass das NEWSTART®-Konzept* hier einige Antworten parat hat. Tatsächlich konnte ich meine Beschwerden durch eine fast vegane Ernährung, Wechselduschen, Fieberbäder, warme Fuß- und Beinbekleidung extrem lindern.

Ja, inzwischen war ich schon ziemlich überzeugt vom Wasser als Gottes Heilmittel. Hatte Gott nicht schon Naëman durch Elisa Tauchbäder verordnet (2. Könige 5)? Spielten nicht Bäder im Alten Testament ohnehin eine große Rolle bei den Reinheitsvorschriften (3. Mose 15,5.16; 16,4.24; 17,15; 4. Mose 19,7.19)?

Wasser wäscht den Schmutz ab und regt den Körper zur Heilung an. Johannes der Täufer übertrug das auf die geistliche Ebene. Er tauchte die Leute in Wasser unter als Bild für das Abwaschen der Sünden und die Heilung der Herzen (Matthäus 3,11). Jesus wusch seinen Jüngern die Füße (Johannes 13,5). Viele Christen praktizieren heute noch Taufe und Fußwaschung. Warum sollten wir nicht auch vermehrt Bäder und Fußbäder zur körperlichen Heilung einsetzen?

Trotz Wasseranwendungen wurde ich aber immer wieder darauf angesprochen, ob ich verschnupft sei. Ich hatte mich schon daran gewöhnt, nie eine freie Nase zu haben und meinen Geruchssinn nur sehr eingeschränkt einzusetzen. Da machte ich Bekanntschaft mit der Nasendusche.

Mit der Nasendusche? Was in aller Welt ist denn das? Ganz einfach! Es ist ein Behälter, den man zum Beispiel in der Apotheke zu einem erschwinglichen Preis käuflich erwerben kann. Man füllt ihn am besten mit warmem Wasser und salzt ihn mit den beigelegten Salzpröbchen. Wer abschmeckt, weiß später, wie salzig die Lösung sein muss. Er braucht nämlich nicht das teure »Nasensalz« zu kaufen, sondern kann einfaches Haushaltssalz verwenden – biologisch ohne Trennmittel ist natürlich besser. Das Wasser läuft nun durchs eine Nasenloch herein und durchs andere oder den Rachen wieder hinaus. Mit der Hand kann man dem Wasserstrahl auch mehr Druck geben.

In Skandinavien gehört die Nasendusche angeblich in vielen Familien wie das Zähneputzen zur täglichen Körperpflege, was ähnlich wie das Wechselduschen die Anfälligkeit für Erkältungen stark senkt.

Bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig lesen, denn man kann auch Fehler machen. Wenn das Wasser ins Innenohr gelangt, kann das zu Kopf- und Ohrenschmerzen führen. Den Fehler macht man dann nicht so schnell noch mal. Manch einer fühlt sich mit dem Wasser in der Nase auch sehr ans Schwimmbad erinnert oder meint ersticken zu müssen. All das ist aber mangelnde Erfahrung. Wer sich vorsichtig herantastet, ein wenig experimentiert und nicht gleich aufgibt, wird wahrscheinlich zu einem glücklichen Verfechter dieses Geräts.

Ich habe inzwischen schon viele Schnupfenangriffe erfolgreich abgewehrt und selten über so lange Zeiträume eine solch freie Nase gehabt. Die Krankheitserreger haben inzwischen in ihrer Verzweiflung schon einmal versucht auf den Hals auszuweichen, weil sie in der Nase einfach nicht landen konnten.

Wichtig ist noch, dass der schnellste Erfolg dann zu erreichen ist, wenn man diese Wasseranwendungen beim ersten Anzeichen einer Infektion einsetzt. Hat es einen erst mal so richtig erwischt, erfordert es viel mehr Geduld und Aufwand, bis man Erfolge sieht.

Auch bei Heuschnupfen verschaffen Nasenduschen sehr angenehme Linderung.

Die Nasendusche ist zu jeder Jahreszeit ein willkommener Begleiter. Mit etwas Erfahrung in diesem Bereich lässt sich der Einsatz von Nasenmedikamenten reduzieren oder sogar ganz vermeiden. Ständige Wachsamkeit und ein gutes Frühwarnsystem, das nicht nur Alarm schlägt, sondern sofort zum Gegenangriff übergeht, sind hier eine große Hilfe.

Wasser und Salz lassen freier atmen. Da muss ich an zwei Aussagen denken, die Jesus gemacht hat: »Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt« (Johannes 4,14), und: »Ihr seid das Salz der Erde.« (Matthäus 5,13)

*NEWSTART = Nutrition, Exercise, Water, Sunshine, Temperance, Air, Rest, Trust in God, also Ernährung, Bewegung, Wasser, Sonne, Mäßigkeit, Luft, Ruhe und Gottvertrauen.


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