• Gottes Charakter leuchtet am finstersten Ort (Das Wort wurde Fleisch – Teil 2): Brauchst du sein Licht?

    Brauchst du sein Licht?

    Adobe Stock - Antonio Gravante

    Leben, Heilung und Geborgenheit bietet nur die Religion des Jesus von Nazareth. Von Ellen White

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Montag, 19 Februar 2018 – 06:26 Uhr

Gottes Charakter leuchtet am finstersten Ort (Das Wort wurde Fleisch – Teil 2) Brauchst du sein Licht?

Brauchst du sein Licht?

Adobe Stock - Antonio Gravante

Leben, Heilung und Geborgenheit bietet nur die Religion des Jesus von Nazareth. Von Ellen White

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»Auch euch, die ihr einst Fremde wart und feindlich gesinnt in bösen Werken, hat er nun versöhnt durch seinen sterblichen Leib, durch seinen Tod, auf dass er euch heilig und makellos und untadelig vor sein Angesicht stelle; wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel … Ihr Diener bin ich geworden durch den Auftrag, den Gott mir für euch gegeben hat, dass ich das Wort Gottes in seiner Fülle predige, nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber offenbart ist seinen Heiligen. Denen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.« (Kolosser 1,21-23.25-27 LU)

In ihm war das Leben

Jesus kam auf diese Erde, um Gottes Werke zu tun, die Kranken zu heilen und die Toten aufzuwecken. »In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.« (Johannes 1,4) Aber die Priester und Vorsteher des jüdischen Volkes wollten ihn nicht als Messias anerkennen. »Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.« (Vers 10.11)

Die Schriftgelehrten und Pharisäer bezichtigten Jesus der Gotteslästerung, da er sich Gott »gleichmachte« (vgl. Johannes 5,18). Sofort verneinte er ihre Anschuldigungen. Als sie ihn fragten: »Bist du größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? … »Was machst du aus dir selbst?«, antwortete Jesus: »Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt, er sei euer Gott. Und doch habt ihr ihn nicht erkannt; ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht!, so wäre ich ein Lügner, gleich wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort. Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht 50 Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich!« (Johannes 8,53-57)

In Zahlen nicht messbar

Hier zeigt Jesus ihnen, dass sie ihn zwar für unter 50 Jahre schätzten. Doch sein göttliches Leben konnte nicht mit menschlicher Berechnung erfasst werden. Jesu Existenz vor seiner Fleischwerdung lässt sich nicht in Zahlen messen.

»Ehe Abraham war, bin ich!« Abraham wünschte sich sehr, den Tag des Messias sehen zu dürfen. Er betete intensiv darum, ihn sehen zu dürfen, bevor er sterben werde. »Er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist … Darum sind auch von einem Einzigen, der doch erstorben war, Nachkommen hervorgebracht worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist. Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von Ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge sind auf Erden.« (Hebräer 11,10-13)

Abraham sah tatsächlich den Messias. Ihm wurde übernatürliche Erkenntnis geschenkt, sodass er Jesu göttliches Wesen erkannte. Er sah seinen Tag und freute sich. Er erhielt eine Vorstellung vom göttlichen Sündopfer. Jesus Christus selbst hatte ihm verheißen: »Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So soll dein Same sein!« (1. Mose 15,5)

Wie Schuppen von den Augen

Doch Abrahams Glaube wurde geprüft. Er wurde aufgefordert, seinen Sohn, seinen einzigen Sohn Isaak, als Brandopfer auf einem Berg darzubringen, den Gott ihm zeigen würde. Unter welchen Seelenqualen beugte sich Abraham am Fuß des Altars, den er für JHWH aufgerichtet hatte! Er flehte um Licht. Doch je mehr er betete, desto finsterer wurde es in seinem Innern. Er hörte die Aufforderung: »Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort zum Brandopfer dar.« (1. Mose 22,2) Er dachte an die Verheißung: »Wie die Sterne werden deine Nachkommen sein«, doch er war dabei, seinen Sohn zu opfern, von dem die Erfüllung dieser Verheißung abhing. Mit seiner eigenen Hand musste er auf göttliches Geheiß die einzige Hoffnung zunichte machen, dass diese Verheißung wahr werden könnte.

Doch als Abraham das Messer hob, um Gott zu gehorchen, wurde ihm Einhalt geboten. Er hörte eine Stimme: »Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen!« (Vers 12)

In diese schreckliche Zerreißprobe wurde Abraham deshalb gestellt, damit er den Tag des Messias sehen und Gottes große Liebe für diese Welt erkennen würde. Seine Liebe ist so groß, dass er seinen eingeborenen Sohn in den schändlichsten Tod schickte, um sie aus ihrer Schande herauszuholen.

Die wichtigste Erkenntnis

Abraham lernte das Wichtigste, was Gott je einem Sterblichen beigebracht hat. Sein Gebet, Jesus zu sehen, bevor er sterben würde, war beantwortet worden. Er sah Jesus; er sah alles, was Sterbliche sehen können, ohne zu sterben. Weil er sich völlig hingab, durfte er Jesu Anblick verstehen: Gott gibt seinen eingeborenen Sohn, um die Sünder vor dem ewigen Tod zu retten. Das ist ein größeres und wunderbareres Opfer, als Menschen es je bringen können.

»Abraham nannte die Stätte ›JHWH jir'eh‹. Daher sagt man noch heute: Auf dem Berg JHWHs wird man es sehen.« (1. Mose 22,14 LU & KJV) Das hinterließ großen Eindruck auf die Juden. Kamen sie in besonders schwere Umstände, wo es keinen Ausweg mehr zu geben schien, pflegten sie zu sagen: »Auf dem Berg JHWHs wird man es sehen.«

Dieses Aha-Erlebnis war für ganz Israel von großem Wert. Hier erkannte Abraham, dass Gott von Eltern nicht verlangt, Söhne und Töchter für die Sünden dieser Welt zu opfern. So etwas taten heidnische Völker. Doch manchmal war es auch in dem Volk vorgekommen, das sich »Gottes Israel« nannte. Sie sollten sich jedoch immer bewusst sein, das kein Mensch als Sündopfer akzeptiert werden konnte. Allein Gottes Sohn kann die Schuld der Welt tragen.

Die wandelnde Barmherzigkeit mitten unter uns

»Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie hindurch, und entkam so.« (Johannes 8,58.59) Was für eine Geschichte! Die Juden waren so vom Feind verblendet, dass sie den Messias beinahe ohne Gerichtsverhandlung gesteinigt hätten. Sie sahen, dass er sich Gott gleichmachte. Weil sie weder Gott noch Jesus Christus erkannt hatten, dachten sie, das wäre Gotteslästerung. Hätten sie Gott erkannt, hätten sie seinen Sohn nicht abgelehnt und der Gotteslästerung bezichtigt.

Vielen geht es heute nicht anders! Sie kennen Gott nicht, missverstehen sein Wort, verdrehen die Schrift zu ihrer eigenen Vernichtung. Sie halten den Irrtum für wahr und haben einen Eifer, der nicht auf Erkenntnis beruht.

Uns zum Heil geoffenbart im Fleisch

Der fleischgewordene ICH BIN ist unser bleibendes Opfer. Der ICH BIN ist unser Erlöser, unser Stellvertreter, unser Bürge. Er ist der Schiedsmann zwischen Gott und der Menschenseele, unser Anwalt am himmlischen Hof, unser unermüdlicher Fürsprecher, der seine Leistungen und sein Sühnopfer zu unseren Gunsten geltend macht. Der ICH BIN ist unser Retter. Er ist unsere Hoffnung auf ewiges Leben. Er steht uns in Zeiten der Bedrängnis immer zur Seite. Er bürgt für jede Verheißung. Nur wenn wir diesen allmächtigen Retter anerkennen, aufnehmen und anschauen, werden wir seinen Charakter bekommen. »Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.« (Johannes 1,12)

Johannes der Täufer sandte Boten zu Jesus mit der Frage: »Bist du derjenige, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt.« (Matthäus 11,3-5)

Keine Heilkraft reicht so tief wie Jesu Göttlichkeit

Die Göttlichkeit der Religion Jesu zeigt sich daran, dass sie auf das Leid der Menschheit eine passende Antwort hat und sich tief hinunterbeugt. Ihr Glanz wird von denen reflektiert, die sie annehmen. Die Pharisäer wollten es aber nicht wahrhaben; denn sie warteten auf einen Retter, der nie verheißen worden war. Das Evangelium ist für die Armen, nicht für die Geistlich-Stolzen, die sich für reich halten und nichts brauchen. Es ist für die Demütigen und Reuigen. Nur ein einziger Brunnen ist gegen die Sünde eröffnet worden, ein Brunnen für die geistlich Armen. Er ist frei zugänglich für alle, die Durst haben auf Lebenswasser. »Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!« (Jesaja 55,1)

Gottes hoch erhabener Name

JHWH ist der Name, der Jesus gegeben ist. »Siehe, Gott ist mein Heil; ich will vertrauen und lasse mir nicht grauen; denn Jah, der HERR, ist meine Kraft und mein Lied, und er wurde mir zur Rettung! Und ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils, und werdet sagen zu jener Zeit: Dankt dem HERRN, ruft seinen Namen an, verkündigt unter den Völkern seine Taten, erinnert daran, dass sein Name hoch erhaben ist!« (Jesaja 12,2-4) »Zu der Zeit wird man dies Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, zum Schutze schafft er Mauern und Wehr. Tut auf die Tore, dass hineingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt! Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Darum verlasst euch auf den HERRN immerdar; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich.« (Jesaja 25, 26,4)

»Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist«, erklärte Jesus; »wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt … Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank.« (Johannes 6,51-55)

Aus: Signs of the Times, 3. Mai 1899


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