• Unser Vater (3/8): So beten Außerirdische

    So beten Außerirdische

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    Ein Blick in den kosmischen Thronsaal … Von Kai Mester

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Freitag, 18 Dezember 2015 – 04:15 Uhr

Der kluge und der törichte Sohn: Jüdische Zuversicht

Jüdische Zuversicht

Foto: shaiith / Adobe Stock

Über Dummheit schütteln wir nur den Kopf, bis … o ha! Von Richard Elofer

Ein Vater hatte zwei Söhne. Einer war klug, der andere töricht. Der törichte Sohn dachte, dass er der klügste Mensch auf Erden sei und alle anderen töricht. Eines Tages, sagte der Vater zum klugen Sohn: »Nimm deinen Bruder mit in die Großstadt und führe ihn ein bisschen herum. Vielleicht erkennt er dann, dass er nicht alles weiß.«

Als sie die Stadt erreichten, kamen sie an einer Schreinerei vorbei, in der Möbel hergestellt wurden. Der törichte Bruder sagte: »Schau mal, wie die Leute das gute und teure Holz durchlöchern und zersägen! Ich habe dir ja gesagt, dass alle Menschen dumm sind!« Der Bruder sagte nichts, sondern ging weiter. Bald kamen sie an einer Schneiderei vorbei, in der Kleider hergestellt wurden. Wieder rief der törichte Bruder aus: »Schau mal, auch hier zerschneiden die Leute wunderschöne Stoffe!«

»Bleib mal etwas hier!«, antwortete der kluge Bruder, »Dann wirst du merken, wer eigentlich der Dumme ist.« Es dauerte nicht lange, da sahen sie, wie die zugeschnittenen Stoffstücke zusammengenäht wurden. Bald schon waren daraus schöne Kleider entstanden. »Und jetzt gehen wir wieder in die Schreinerei.« Auch dort waren die Schreiner dabei, die Holzstücke zu schönen Möbeln zusammenzufügen. »Jetzt verstehe ich«, sagte der törichte Sohn. »Vielleicht bin ich der Dumme und nicht alle anderen!«

Wir wissen, das alles von G-tt* kommt. Daher sollten wir auch mitten in der Unsicherheit und dem Chaos dieser Welt Zuversicht und G-ttvertrauen* darauf bewahren, dass sich am Ende alles zum Besten wenden wird.

Aus: Shabbat Shalom Newsletter, 658, 5. Dezember 2015, 23 Kislev 5776
Herausgeber: World Jewish Adventist Friendship Center

*Deutsche Juden haben die Gewohnheit, im Wort G-tt den Vokal nicht zu schreiben und stattdessen Adonai oder HaShem zu lesen. Dies ist für sie Ausdruck der Ehrfurcht vor G-tt.

Empfohlener Link:
http://jewishadventist-org.gcnetadventist.org


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